- Das Projekt integriert Photovoltaik, Batteriespeicherung und Agri-Photovoltaik in einem produktiven Olivenhain und schafft damit ein neues Energiemanagementmodell für die Agrar- und Lebensmittelindustrie.
- Die Lösung kombiniert Eigenverbrauch, Energiespeicherung und Flexibilität, um den Energieeinsatz zu optimieren, die Abhängigkeit vom Stromnetz zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriekunden zu steigern.
- Die Initiative stärkt die Strategie von Greening, integrierte Energielösungen anzubieten, die erneuerbare Energieerzeugung, intelligentes Energiemanagement und Speichertechnologien kombinieren, um die Dekarbonisierung der Industrie zu beschleunigen.
Madrid, 3. August 2026. Greening und ACESUR haben gemeinsam mit der Universität Jaén in Vilches (Jaén) eines der ersten Projekte in Spanien entwickelt, das Photovoltaik, Energiespeicherung und landwirtschaftliche Produktion in einem bewirtschafteten Olivenhain miteinander verbindet. Damit entsteht ein neues Energiemanagementmodell für die Agrar- und Lebensmittelindustrie.
Die Initiative ist Teil des Strategieplans 2026–2030 von Greening, der darauf abzielt, eine integrierte Energieplattform aufzubauen, die Lösungen aus erneuerbarer Energieerzeugung, Eigenverbrauch, Energiespeicherung und Flexibilität kombiniert, um das Energiemanagement industrieller Kunden zu optimieren.
Das Projekt verbindet eine Photovoltaikanlage für den industriellen Eigenverbrauch mit einem Batterie-Energiespeichersystem (BESS) in einem vollständig produktiven Olivenhain. Dabei bleiben 100 % der Olivenbäume erhalten, sodass die landwirtschaftliche Nutzung uneingeschränkt fortgeführt werden kann.
Mit einer installierten Leistung von 3,65 MWp und mehr als 5.150 Photovoltaikmodulen, die auf über vier Meter hohen Unterkonstruktionen montiert sind, ermöglicht die Anlage die gleichzeitige Erzeugung erneuerbarer Energie und die Fortführung der landwirtschaftlichen Arbeiten. Das Speichersystem mit einer Kapazität von 3 MWh sorgt für die notwendige Flexibilität, um die erzeugte Energie intelligent zu steuern, den Eigenverbrauch zu maximieren und den Energieeinsatz an die betrieblichen Anforderungen des Industrieunternehmens anzupassen.
Dank dieser Lösung entwickelt sich ACESUR hin zu einem effizienteren und wettbewerbsfähigeren Energiemodell. Gleichzeitig werden die Abhängigkeit von der Volatilität des Strommarktes reduziert, die Energiekosten optimiert und die Nachhaltigkeit der industriellen Aktivitäten gestärkt.
Die wissenschaftliche Dimension des Projekts unterstreicht zusätzlich seinen innovativen Charakter. Die Universität Jaén wird die Anlage als Forschungslabor nutzen, um die Auswirkungen der Agri-Photovoltaik auf den Olivenanbau zu untersuchen. Analysiert werden unter anderem die landwirtschaftliche Produktivität, der Wasserstress der Pflanzen, die Bodentemperatur sowie das Zusammenspiel zwischen Energieerzeugung und landwirtschaftlicher Nutzung.
„Die Energiewende bedeutet heute nicht mehr nur die Erzeugung erneuerbarer Energien. Der eigentliche Mehrwert liegt in ihrer intelligenten Steuerung. Dieses Projekt zeigt, wie die Kombination aus Energieerzeugung, Speicherung und Flexibilität effizientere, widerstandsfähigere und wettbewerbsfähigere Energielösungen für die Industrie ermöglicht. Bei Greening bauen wir eine integrierte Energieplattform auf, die unsere Kunden entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette begleitet und ihren Übergang zu einem nachhaltigeren und wirtschaftlicheren Modell beschleunigt“, erklärte Pablo Otín, CEO von Greening.
Dank seines Konzepts, seiner technologischen Integration und seines Fokus auf intelligentes Energiemanagement stellt das Projekt in Vilches ein übertragbares Modell für die Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie für andere energieintensive Industriezweige dar. Die Initiative verdeutlicht die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells von Greening hin zu integrierten Energielösungen, bei denen erneuerbare Energieerzeugung, Energiespeicherung und Flexibilität gemeinsam Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit industrieller Prozesse maximieren – vollständig im Einklang mit dem Strategieplan 2026–2030 und dem Übergang zu einem stärker dezentralisierten, flexiblen und kundenorientierten Energiesystem.